Seit jeher versuchen Menschen, sich selbst oder auch anderen Orientierung zu geben, indem sie Leitlinien aufstellen. Hier ist eine Sammlung von bekannten und unbekannten Lebensregeln.
Manche Themen tauchen in verschiedenen Texten immer wieder auf, andere werden nur in einem bestimmten Text angesprochen.
Für alle Texte gilt eine wichtige Einschränkung, die Mary Schmich in ihrem Text "Sunscreen" ("Sonnencreme") gleich in der Einleitung zu Bedenken gibt: "Meine Ratschläge beruhen lediglich auf meiner eigenen, verwickelten Lebenserfahrung."
Jedes Leben ist anders. Darum ist es sicherlich nicht verkehrt, für sich selbst die eigenen Lebensregeln zu formulieren, einen eigenen Entwurf zu schreiben! Die folgenden Texte können dazu Anregungen geben.
Die Lebensregeln von Mary Schmich, einer Zeitungskolumnistin in Chicago, wurden von ihr als Kolumne in der "Chicago Tribune" veröffentlicht und durch eine Reihe von Zufällen von Baz Luhrmann als Song veröffentlicht, wodurch sie eine unerwartete Bekanntheit erlangten.
Der vierzehnte Dalai Lama beendet seine Lebensregeln mit dem Satz: "Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit."
Papst Johannes XXIII formulierte für sich einige Vorsätze, die er im Laufe der Zeit auf zehn Regeln erweiterte. Bekannt wurden sie als "Dekalog der Gelassenheit".
Max Ehrmann, ein Schriftsteller und Anwalt aus Indiana, USA, verfasste den Text. Durch Zufall und Irrtum wurde und wird bis heute angenommen, diese Lebensregeln stammten aus dem Jahr 1692 und wären in der St. Pauls-Kirche in Baltimore, Maryland, gefunden worden.
Die "Dennoch"-Haltung wurde 1968 von Kent Keith beschrieben und 2001 überarbeitet. Bekannt wurde sie durch Mutter Teresa, die sie (leicht umformuliert) an der Wand eines Kinderheims anbringen ließ.
Im Roman "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" von François Lelord versucht der fiktive Psychiater Hector bei einer Reise durch die Welt, dem Geheimnis des Glücks auf die Spur zu kommen.
1986 erschien das Buch "All I Really Need To Know I Learned in Kindergarten. Uncommon Thoughts on Common Things" von Robert Fulghum.
Der Japaner Dr. Sensei Mikao Usui rekultivierte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entspannungs- und Heilmethode Reiki
Der Entdecker der Humor-Medizin Patch Adams findet 10 Dinge wichtig, die man tun sollte. Im Zentrum fast all seiner Gedanken steht das Herstellen bzw. Leben von Gemeinschaft.
Die Zehn Gebote stehen in der Bibel. Wer die ausführliche Fassung sucht, findet sie dort an zwei Stellen (2. Mose 20 und 5. Mose 5).
Der Text "Nimm Dir Zeit" entstammt wohl einem alten irischen Gebet.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten wurde 1997 vom InterAction
Council erstellt und den Vereinten Nationen und der Weltöffentlichkeit zur
Diskussion vorgelegt.